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Sätze zum Abtippen

25 Prompts für mehr Ordnung im Alltag und Haushalt

✓ Zuletzt geprüft am 30.07.2026Mit KI erstellt

Auf dem Esstisch liegt ein Stapel Post. Im Keller stehen Kisten, die seit dem Umzug niemand geöffnet hat. Und der Geburtstag der Schwägerin fällt einem immer erst am Abend vorher ein.

Bei genau solchen Dingen ist Künstliche Intelligenz eine erstaunlich gute Hilfe. Sie ordnet, sortiert und erinnert, ohne ungeduldig zu werden. So ein Satz an die KI heißt in der Fachsprache Prompt. Mehr dazu steht in unserem Artikel Was ist ein Prompt?.

Hier finden Sie 25 fertige Sätze zum Abtippen: fünf Themen, je fünf Sätze.

So nutzen Sie diese Liste

  1. Öffnen Sie Ihren Browser (das Internetprogramm, zum Beispiel Chrome oder Firefox) und tippen Sie in die Adresszeile: chatgpt.com. Das ist ein sogenannter Chatbot, also ein Programm, mit dem Sie sich schreiben können wie mit einem Menschen. Es geht auch ohne Anmeldung.
  2. Suchen Sie sich unten einen Satz aus, der zu Ihrer Frage passt.
  3. Tippen oder kopieren Sie ihn in das Eingabefeld. Ändern Sie die Angaben in Klammern so ab, dass sie auf Sie passen.
  4. Drücken Sie die Eingabetaste und lesen Sie die Antwort in Ruhe.
  5. Gefällt Ihnen etwas nicht? Schreiben Sie zurück, was anders sein soll.

Kaputt machen können Sie nichts. Jeder dieser 25 Sätze ist nur eine Frage.

Papierkram und Unterlagen sortieren (Nummer 1 bis 5)

Der häufigste Grund, warum Papier liegen bleibt: Man weiß nicht, wohin damit.

1. Eine Ordnung für Ihre Ordner

Schlage mir eine einfache Ordnerstruktur für meine Papiere zu Hause vor, höchstens zehn Kategorien. Nenne zu jeder Kategorie zwei Beispiele, was hineingehört.

Was dabei herauskommt: Beschriftungen, die Sie direkt auf die Ordnerrücken schreiben können.

2. Was darf weg, was bleibt?

Erkläre mir in einfacher Sprache, welche privaten Unterlagen man wie lange aufbewahrt. Sortiere die Antwort in drei Gruppen: kann weg, einige Jahre aufheben, für immer aufheben.

Was dabei herauskommt: eine Orientierung in drei Stufen, mit der der Stapel deutlich kleiner wird.

3. Der Stapel, bei dem Sie nicht wissen, wo anfangen

Ich habe einen großen Stapel ungeöffneter Post und weiß nicht, womit ich anfangen soll. Stelle mir nacheinander Fragen, um herauszufinden, was zuerst dran ist. Immer nur eine Frage, dann warte auf meine Antwort.

Was dabei herauskommt: ein kurzes Gespräch, an dessen Ende Sie wissen, welchen Brief Sie zuerst öffnen.

4. Ein Schreiben verstehen, das Sie nicht verstehen

Ich schreibe dir gleich einen Brief ab, den ich nicht verstehe. Name, Adresse und Aktenzeichen lasse ich weg. Erkläre mir in einfachen Worten, worum es geht und was ich tun muss.

Was dabei herauskommt: eine verständliche Übersetzung des Amtsdeutschs, ohne persönliche Angaben preiszugeben.

5. Eine Übersicht zum Einheften

Erstelle mir eine Tabelle mit drei Spalten: Unterlage, passender Ordner, Aufbewahrungsdauer. Fülle sie mit den zwölf Papierarten, die in einem Privathaushalt am häufigsten vorkommen.

Was dabei herauskommt: eine Übersicht zum Ausdrucken, die vorne in den ersten Ordner geheftet wird.

Ein ehrlicher Hinweis zu Nummer 2 und 5: Die KI nennt übliche Fristen, sie kann sich aber irren. Bei Steuerunterlagen und Verträgen fragen Sie im Zweifel Ihren Steuerberater.

Termine, Erinnerungen und Listen (Nummer 6 bis 10)

Was aufgeschrieben ist, muss man nicht mehr im Kopf behalten.

6. Eine Woche, die nicht überfüllt ist

Hilf mir, meine Woche zu ordnen. Meine festen Termine sind: (Ihre Termine). Verteile die übrigen Aufgaben so, dass nicht alles auf einen Tag fällt.

Was dabei herauskommt: ein ruhiger Wochenplan für die Pinnwand.

7. Die Geburtstagsliste, die endlich vollständig ist

Ich nenne dir gleich Vornamen und Geburtstage ohne Jahreszahl. Sortiere sie danach nach Monaten in eine übersichtliche Liste.

Was dabei herauskommt: eine Geburtstagsliste zum Ausdrucken, für die Vornamen völlig genügen.

8. Der Zettel für den Arztbesuch

Erstelle mir eine Checkliste für einen Arztbesuch: was ich vorher notieren, was mitnehmen und was ich beim Termin fragen sollte. Höchstens zwölf Punkte, in einfacher Sprache.

Was dabei herauskommt: ein Zettel, den Sie vor jedem Termin nur noch abhaken.

9. Die Pflichten, die nur einmal im Jahr anfallen

Nenne mir die Dinge, die in einem Privathaushalt einmal im Jahr anfallen und gern vergessen werden, zum Beispiel Rauchmelder prüfen. Ordne sie den zwölf Monaten zu.

Was dabei herauskommt: ein Jahreskalender der kleinen Pflichten, den Sie jahrelang nutzen.

10. Alles aus dem Kopf auf ein Blatt

Ich zähle dir jetzt auf, was mir alles im Kopf herumgeht und erledigt werden müsste. Sortiere es in drei Gruppen: heute, diese Woche, kann warten.

Was dabei herauskommt: drei kurze Listen, von denen nur die erste heute zählt.

Aufräumen und Ausmisten (Nummer 11 bis 15)

Ausmisten scheitert selten am Willen, meistens an der Reihenfolge.

11. Die richtige Reihenfolge der Zimmer

Ich möchte meine Wohnung nach und nach ausmisten, habe aber wenig Kraft am Stück. Schlage mir eine Reihenfolge der Zimmer vor und teile jedes in Abschnitte von 20 Minuten.

Was dabei herauskommt: ein Plan in kleinen Portionen, bei dem der erste Unterschied schon nach 20 Minuten sichtbar ist.

12. Der Kleiderschrank in drei Fragen

Nenne mir drei kurze Fragen, mit denen ich bei jedem Kleidungsstück entscheide: behalten, verschenken oder wegwerfen.

Was dabei herauskommt: drei Entscheidungsfragen, die das Hin und Her vor dem Schrank beenden.

13. Keller und Dachboden

Ich möchte meinen Keller ausräumen. Welche Sachen darf man nicht in den Hausmüll werfen, und wohin bringt man sie stattdessen?

Was dabei herauskommt: eine Vorsortierung für den Wertstoffhof; die Regeln Ihrer Gemeinde prüfen Sie danach kurz nach.

14. Erinnerungsstücke, die schwerfallen

Sei ein geduldiger Ordnungsberater. Ich tue mich schwer damit, Erinnerungsstücke wegzugeben. Stelle mir Fragen, die mir bei der Entscheidung helfen, und dränge mich zu nichts.

Was dabei herauskommt: ein ruhiges Gespräch statt schlechtem Gewissen.

15. Wohin mit dem Aussortierten?

Ich habe folgende Sachen übrig: (drei Dinge, die Sie aussortiert haben). Sage mir zu jedem Stück, ob Verschenken, Spenden oder Wegwerfen eher lohnt, und begründe es in einem Satz.

Was dabei herauskommt: eine schnelle Entscheidung, damit die Kisten nicht monatelang im Flur stehen.

Den Haushalt organisieren (Nummer 16 bis 20)

Ein Plan auf Papier nimmt der Hausarbeit das Endlose.

16. Ein Putzplan in drei Varianten

Erstelle mir einen Putzplan für eine Wohnung mit (Anzahl) Zimmern, aufgeteilt in tägliche, wöchentliche und monatliche Aufgaben, höchstens 20 Minuten am Tag. Zeige mir danach zwei Varianten: zwei Putztage pro Woche, und ein gründlicher Tag im Monat.

Was dabei herauskommt: drei Pläne zur Auswahl, statt einem, der vielleicht nicht zu Ihrem Tag passt.

17. Der Vorrat, der wirklich reicht

Nenne mir zwölf Lebensmittel, die sich lange halten und in keinem Vorrat fehlen sollten. Schreibe zu jedem dazu, wo es am besten gelagert wird.

Was dabei herauskommt: eine Grundausstattung, mit der Sie bei schlechtem Wetter zu Hause bleiben können.

18. Die Zeichen im Waschzettel

Erkläre mir in einfacher Sprache, was die Zeichen auf den Waschzetteln in der Kleidung bedeuten. Schreibe dazu, bei welcher Temperatur ich die häufigsten Sachen wasche.

Was dabei herauskommt: eine kurze Zeichenkunde, nach der nicht mehr alles vorsichtshalber bei 30 Grad läuft.

19. Die Reparaturen im Blick behalten

Bei mir sind mehrere kleine Reparaturen offen: (die Dinge, die kaputt sind). Sortiere sie danach, was dringend ist, was warten kann und wofür ich einen Handwerker brauche.

Was dabei herauskommt: eine Reihenfolge, die verhindert, dass aus einem kleinen Schaden ein großer wird.

20. Welches Gerät hat noch Garantie?

Entwirf mir eine Vorlage für eine Geräteliste mit drei Spalten: Gerät, gekauft am, Garantie bis. Nenne mir zehn Geräte im Haushalt, die ich dabei nicht vergessen sollte.

Was dabei herauskommt: eine Liste, dank der Sie im Schadensfall sofort wissen, ob die Garantie noch läuft.

Vorsorge und Wichtiges griffbereit (Nummer 21 bis 25)

Hier baut die KI nur das leere Gerüst, ausgefüllt wird es von Ihnen mit der Hand.

21. Das Inhaltsverzeichnis für die Notfallmappe

Erstelle mir ein Inhaltsverzeichnis für eine Notfallmappe für einen Privathaushalt. Nenne die Abschnitte und schreibe zu jedem in einem Satz, welche Unterlage dort hineingehört. Ich fülle die Mappe selbst aus.

Was dabei herauskommt: eine Gliederung zum Ausdrucken, die Sie Blatt für Blatt selbst befüllen.

22. Was fehlt Ihnen noch?

Stelle mir nacheinander Fragen, damit ich merke, welche wichtigen Unterlagen mir noch fehlen. Immer nur eine Frage, und so, dass ich keine Namen, Nummern oder Beträge nennen muss.

Was dabei herauskommt: eine Liste Ihrer Lücken, die Sie in Ruhe abarbeiten können.

23. Die Passwortliste auf Papier

Entwirf mir eine Vorlage für eine Passwortliste auf Papier mit drei Spalten: Wofür, Benutzername, Passwort. Lasse alle Felder leer, ich fülle sie mit der Hand aus.

Was dabei herauskommt: ein leeres Blatt zum Ausdrucken, in das kein einziges echtes Passwort getippt wird.

24. Die Übergabeliste für die Nachbarin

Erstelle mir eine Übergabeliste für eine Nachbarin, die während einer längeren Abwesenheit nach meiner Wohnung sieht. Denke an Blumen, Post, Müll und Heizung. Ohne Namen und ohne Adresse, das trage ich selbst ein.

Was dabei herauskommt: ein Zettel für den Küchentisch, auf dem nichts Wichtiges vergessen wird.

25. Wichtige Nummern, die jeder findet

Entwirf mir eine Vorlage für einen Zettel mit wichtigen Telefonnummern für neben das Telefon. Nenne nur die Beschriftungen der Zeilen, zum Beispiel Hausarzt oder Notdienst, und lasse die Nummern frei.

Was dabei herauskommt: ein Zettel, den im Notfall auch ein Besucher sofort findet.

Wichtig bei diesen fünf Sätzen: Tippen Sie niemals echte Passwörter, Kontonummern oder Versichertennummern in ein KI-Programm. Die KI baut nur die Struktur. Sie drucken die Vorlage aus, füllen sie mit der Hand aus und legen den Zettel in einen Ordner oder eine abschließbare Schublade.

Ein Tipp, der bei allen 25 Sätzen hilft

Bitten Sie am Ende immer um eine Fassung zum Ausdrucken: „Fasse das als übersichtliche Liste zusammen, die ich ausdrucken und abhaken kann.“ Denn eine Ordnung, die nur auf dem Bildschirm steht, hilft Ihnen im Keller nicht weiter. Fällt eine Antwort zu lang oder zu kompliziert aus, schreiben Sie einfach zurück: „Bitte kürzer und in einfacher Sprache.“

Ist das sicher?

Ja. Die Nutzung kostet nichts, die kostenlose Version reicht für alle 25 Sätze aus. Keiner dieser Sätze bestellt etwas, verschickt etwas oder kostet Geld.

Zu Ihren Daten: Was Sie eintippen, kann der Anbieter zur Verbesserung seines Programms nutzen. Deshalb gilt hier besonders: keine Kontonummern, keine Versichertennummern, keine Passwörter, keine Aktenzeichen. Wenn Sie einen Brief abschreiben, lassen Sie Name, Adresse und Nummern weg. Vornamen oder die Zahl Ihrer Zimmer sind dagegen unbedenklich.

Kaputt machen können Sie nichts. Es gibt keine Eingabe, die Schaden anrichtet. Gefällt Ihnen eine Antwort nicht, fragen Sie einfach neu.

Bei drei Punkten bleiben wir ehrlich. Aufbewahrungsfristen und Vertragsfragen beantwortet die KI nur ungefähr, verbindlich sind Steuerberater, Bank oder Anwalt. Was in welche Tonne darf, sagt Ihr Entsorgungsbetrieb. Und bei Vollmacht, Patientenverfügung oder Testament ist die KI eine Verständnishilfe, kein Ersatz für Notar, Anwalt oder Arzt.

Ihr nächster Schritt

Suchen Sie sich genau einen Satz aus dieser Liste aus und probieren Sie ihn heute, am besten Nummer 1. Das dauert fünf Minuten, und Sie halten danach etwas in der Hand.

Wenn Ihnen das Schreiben mit der KI liegt, lesen Sie als Nächstes, wie Sie damit schwierige Briefe formulieren. Neue Alltagsideen bringt Ihnen außerdem jede Woche unser kostenloser Newsletter „Der KI-Brief“.

Porträt von Dominik Hotzy

Geschrieben und geprüft von Dominik HotzyGründer von Hallo-KI und Autor des Buchs „Hallo KI — ChatGPT endlich verstehen“ (296 Seiten). Fragen zu diesem Artikel? Schreiben Sie mir.Wir leben, worüber wir berichten: Dieser Text ist mit KI entstanden, geprüft und verantwortet von einem Menschen. So arbeiten wir.