25 Prompts für Probleme mit Handy und Computer
✓ Zuletzt geprüft am 30.07.2026Mit KI erstellt
Der Drucker druckt nicht. Auf dem Bildschirm steht eine Meldung, die kein normaler Mensch versteht. Und der Enkel, der das sonst richtet, ist gerade im Urlaub.
In solchen Momenten ist eine KI ein sehr geduldiger Techniker. Sie fragt nicht: „Habe ich Ihnen das nicht letzte Woche schon erklärt?“ Sie seufzt nicht ins Telefon. Sie dürfen dieselbe Frage zehnmal stellen und bekommen zehnmal eine freundliche Antwort.
Ein Prompt ist einfach der Satz, den Sie der KI schreiben, wie unser Artikel „Was ist ein Prompt?“ erklärt. Hier finden Sie 25 fertige Sätze zum Abtippen, sortiert nach Problem.
So nutzen Sie diese Liste
- Öffnen Sie ChatGPT in Ihrem Internetprogramm (dem Browser) unter chatgpt.com. Auf dem Handy geht es genauso in der App, dem Programm auf dem Startbildschirm.
- Suchen Sie sich unten einen Satz aus, der zu Ihrem Problem passt.
- Tippen oder kopieren Sie ihn in das Eingabefeld. Ändern Sie die Angaben in Klammern so ab, dass sie passen.
- Drücken Sie die Eingabetaste und lesen Sie die Antwort in Ruhe.
- Passt etwas nicht? Schreiben Sie einfach zurück, was anders sein soll.
Kaputt machen können Sie dabei nichts. Jeder dieser 25 Sätze ist nur eine Frage.
Wenn etwas nicht funktioniert
Diese fünf Sätze helfen, wenn das Gerät nicht tut, was es soll.
1. Fehlermeldung erklären lassen
Auf meinem Bildschirm erscheint diese Meldung: (der genaue Text der Meldung). Erklär mir in einfachen Worten, was das bedeutet und was ich jetzt tun soll. Antworte wie ein geduldiger Techniker, ohne Fachwörter.
Was dabei herauskommt: eine Übersetzung in normale Sprache und ein erster Vorschlag.
2. Das Gerät ist langsam geworden
Mein (Ihr Gerät) ist in den letzten Wochen sehr langsam geworden. Nenne mir die fünf häufigsten Ursachen, sortiert von harmlos bis ernst. Sag mir bei jeder, woran ich sie erkenne.
Was dabei herauskommt: eine geordnete Liste zum Eingrenzen der Ursache.
3. Kein Internet
Mein (Ihr Gerät) hat kein Internet, die anderen Geräte im Haus sind aber online. Führe mich in einfachen Schritten durch die Prüfung.
Was dabei herauskommt: eine Prüfreihenfolge, die meist beim Neustart des Routers beginnt, also der Box, die das Internet ins Haus bringt.
4. Der Drucker druckt nicht
Mein Drucker (Hersteller und Modell) druckt nicht, obwohl er eingeschaltet ist. Nenne mir die möglichen Gründe in der Reihenfolge, in der ich sie prüfen soll. Fang mit dem Einfachsten an.
Was dabei herauskommt: eine Prüfliste vom Kabel bis zur Warteschlange, noch vor dem Kundendienst.
5. Ein Programm startet nicht mehr
Das Programm (Name) öffnet sich auf meinem (Ihr Gerät) nicht mehr oder schließt sich sofort wieder. Was kann ich der Reihe nach versuchen, ohne etwas zu löschen, das ich noch brauche?
Was dabei herauskommt: die üblichen Rettungsschritte, mit Hinweis, was erhalten bleibt.
Einstellungen finden und ändern
Jedes Gerät versteckt seine Einstellungen an einer anderen Stelle, und dieses Suchen können Sie abgeben.
6. Schrift größer stellen
Ich kann die Schrift auf meinem (Ihr Gerät) schlecht lesen. Erklär mir Schritt für Schritt, wie ich sie überall größer stelle. Sag mir auch, wie ich es zurückstelle.
Was dabei herauskommt: eine Anleitung mit Rückweg, damit Sie sorgenfrei ausprobieren.
7. Der Ton ist zu leise
Der Ton auf meinem (Ihr Gerät) ist zu leise, obwohl die Lautstärke ganz oben steht. Welche Stellen soll ich prüfen? Bitte alle, auch die, an die man selten denkt.
Was dabei herauskommt: eine Liste der versteckten Regler, etwa für Klingelton, Videos und Kopfhörer.
8. Der Bildschirm ist zu dunkel
Erklär mir, wie ich auf meinem (Ihr Gerät) die Helligkeit des Bildschirms einstelle. Erklär mir außerdem, wie ich die automatische Anpassung abschalte.
Was dabei herauskommt: beide Wege in einer Antwort, damit der Bildschirm nicht selbst nachdunkelt.
9. Ständige Benachrichtigungen abschalten
Auf meinem (Ihr Gerät) meldet sich dauernd irgendetwas. Erklär mir, wie ich diese Hinweise für einzelne Programme abschalte, ohne wichtige Anrufe und Nachrichten zu verpassen.
Was dabei herauskommt: Ruhe im Haus, ohne dass Ihnen etwas Wichtiges entgeht.
10. Standort ausschalten
Erklär mir, wie ich auf meinem (Ihr Gerät) die Standortermittlung ausschalte. Sag mir vorher, welche Funktionen dann nicht mehr richtig arbeiten.
Was dabei herauskommt: eine ehrliche Abwägung, bevor Sie etwas abschalten, das die Karten-App braucht.
Speicher, Fotos und Sicherung
„Speicher voll“ ist die häufigste Meldung überhaupt, und schuld sind meist die Fotos.
11. Der Speicher ist voll
Mein (Ihr Gerät) meldet, dass der Speicher voll ist. Erklär mir, wie ich herausfinde, was den Platz belegt. Nenne mir dann die drei Dinge, die ich am gefahrlosesten löschen kann.
Was dabei herauskommt: der Weg zur Speicherübersicht, statt planlos Fotos zu löschen.
12. Fotos sichern
Ich möchte meine Fotos vom (Ihr Gerät) so sichern, dass sie bei einem Defekt nicht verloren sind. Nenne mir zwei Wege, einen auf eine Festplatte und einen mit Speicher im Internet, jeweils mit Vor- und Nachteilen.
Was dabei herauskommt: zwei Möglichkeiten zum Vergleichen statt einer Empfehlung ohne Begründung.
13. Doppelte Fotos aufräumen
Auf meinem (Ihr Gerät) liegen viele Fotos doppelt oder dreifach. Erklär mir, wie ich die Doppelten finde und lösche, ohne versehentlich das letzte Bild eines Motivs zu erwischen.
Was dabei herauskommt: ein vorsichtiges Vorgehen, meist über die Sammlung „Duplikate“.
14. Was ist die Cloud?
Erklär mir, was mit „Cloud“ gemeint ist, so wie du es einem Menschen ohne Technikkenntnisse erklären würdest. Nenne ein Beispiel aus dem Alltag und sag mir, wo meine Fotos dann liegen.
Was dabei herauskommt: ein anschauliches Bild statt einer trockenen Definition.
15. Umzug auf ein neues Gerät
Ich habe ein neues (Ihr Gerät) und möchte alles vom alten übernehmen: Fotos, Kontakte und Nachrichten. Erstell mir eine Reihenfolge und sag mir, was ich am alten Gerät auf keinen Fall vorher löschen darf.
Was dabei herauskommt: ein Ablaufplan für den Umzug, mit Warnung an der richtigen Stelle.
So bekommen Sie eine Anleitung, die wirklich passt
Für diese fünf Sätze gilt eine Regel: Nennen Sie immer Ihr Gerät und die Version, sonst passt die Anleitung nicht zu dem, was Sie auf dem Bildschirm sehen.
16. Eine Anleitung für genau mein Gerät
Ich habe ein (Ihr Gerät und die Version, zum Beispiel iPhone mit iOS 18 oder Windows 11). Erklär mir Schritt für Schritt, wie ich (was Sie vorhaben). Sag mir bei jedem Schritt, was ich auf dem Bildschirm sehe.
Was dabei herauskommt: eine Anleitung mit den Menü-Namen Ihres Geräts statt einer allgemeinen Beschreibung.
17. Die KI soll erst nachfragen
Ich habe ein Problem mit meinem (Ihr Gerät), kenne mich aber nicht aus. Stell mir bitte zuerst die Fragen, die du brauchst, um mir zu helfen. Eine Frage nach der anderen, ich antworte dann.
Was dabei herauskommt: ein ruhiges Gespräch statt einer Textwand.
18. Bitte einfacher erklären
Das habe ich nicht verstanden. Erklär es mir noch einmal, so einfach wie möglich und ohne Fachwörter. Nummeriere die Schritte und schreib zu jedem, was ich anklicken oder antippen muss.
Was dabei herauskommt: dieselbe Auskunft verständlicher, so oft, wie Sie es brauchen.
19. Eine Anleitung zum Ausdrucken
Fasse die Anleitung als kurze, nummerierte Liste zusammen, die auf eine Seite passt. Ohne Erklärungen, nur die Handgriffe in der richtigen Reihenfolge.
Was dabei herauskommt: ein Zettel zum Ausdrucken, der neben das Gerät passt.
20. Welche Version habe ich überhaupt?
Ich weiß nicht, welche Version auf meinem (iPhone, Android-Handy, Windows-Computer oder Mac) läuft. Erklär mir, wo ich das nachschaue, damit ich es dir nennen kann.
Was dabei herauskommt: der Weg zur Versionsnummer, die alle weiteren Antworten genauer macht.
Sicher bleiben
Diese fünf Sätze trennen echte Hinweise von Betrugsversuchen.
21. Update: machen oder lieber nicht?
Mein (Ihr Gerät) möchte ein Update installieren, also eine Aktualisierung. Erklär mir, was dabei passiert, ob ich es machen soll und wie lange es etwa dauert.
Was dabei herauskommt: meist ein klares Ja, weil Updates Sicherheitslücken schließen.
22. Ein Fenster warnt vor einem Virus
Beim Lesen im Internet ist ein Fenster aufgegangen mit diesem Text: (der Text im Fenster). Es fordert mich auf, etwas anzuklicken. Ist das echt, und was soll ich stattdessen tun?
Was dabei herauskommt: die Einordnung als Werbung oder Betrug, dazu der sichere Weg zum Schließen.
23. Ein Anruf angeblich von Microsoft
Mich hat jemand angerufen, der sich als Mitarbeiter von (genannte Firma) ausgab. Er wollte, dass ich ein Programm installiere, damit er auf meinen Computer schauen kann. Woran erkenne ich diese Masche, und was soll ich jetzt prüfen?
Was dabei herauskommt: die Einordnung als bekannte Betrugsmasche, denn echte Firmen rufen dazu nicht an.
Die wichtigste Regel dieses Artikels: Installieren Sie niemals ein Programm, weil jemand am Telefon es verlangt. Damit sieht ein Fremder Ihren Bildschirm und steuert Ihren Computer. Legen Sie auf.
24. Passwort ändern
Erklär mir Schritt für Schritt, wie ich das Passwort für (Dienst, zum Beispiel mein E-Mail-Postfach) ändere. Sag mir außerdem, wie ein sicheres Passwort aussieht, das ich mir merken kann.
Was dabei herauskommt: der Klickweg und eine Merkregel, aber niemals Ihr Passwort selbst.
Wichtig: Tippen Sie Ihr Passwort nie in die KI, auch nicht als Beispiel. Für den Klickweg braucht sie es nicht.
25. Werbung oder echter Hinweis?
Erstell mir eine Übersicht mit zwei Spalten: links die Anzeichen dafür, dass ein Hinweis auf dem Bildschirm nur Werbung oder Betrug ist, rechts die Anzeichen für eine echte Meldung meines (Ihr Gerät).
Was dabei herauskommt: eine Gegenüberstellung zum schnellen Nachsehen im Zweifelsfall.
Ein Tipp, der bei allen 25 Sätzen hilft
Zwei Kniffe machen den größten Unterschied.
Erstens: Nennen Sie immer Ihr Gerät und die Version. Also „Ich habe ein iPhone mit iOS 18“ oder „Ich habe Windows 11“. Ohne diese Angabe beschreibt die KI ein Gerät, das Sie nicht besitzen. Kennen Sie Ihre Version nicht, hilft Satz Nummer 20.
Zweitens: Die KI benennt Menüpunkte manchmal falsch, weil sich Geräte unterscheiden. Fangen Sie dann nicht neu an, sondern schreiben zurück: „Diesen Punkt finde ich nicht, was sehe ich stattdessen?“ Nach einer oder zwei Rückfragen stimmt der Weg meistens.
Ist das sicher?
Ja. Keiner dieser 25 Sätze kostet Geld, und keiner bestellt oder verschickt etwas. Die kostenlose Version von ChatGPT reicht dafür aus.
Zu Ihren Daten: Der Name Ihres Geräts und der Text einer Fehlermeldung sind unbedenklich. Passwörter und Zugangsdaten gehören dagegen nie in die KI. Bei einem Bildschirmfoto decken Sie Kundennummern und Adressen vorher ab.
Kaputt machen können Sie nichts. Die KI hat keinen Zugriff auf Ihr Gerät, sie erklärt nur und klickt nichts an. Jede Einstellung ändern Sie selbst und können sie zurückstellen.
Zwei echte Gefahren gibt es hier, und beide haben nichts mit der KI zu tun. Die erste: ein Fernwartungsprogramm installieren, weil ein Anrufer es verlangt. Die zweite: auf Warnfenster und Drohmails klicken. Woran Sie gefälschte Nachrichten erkennen, zeigt unser Artikel „Phishing-Mails erkennen“.
Ihr nächster Schritt
Suchen Sie sich genau einen Satz aus, am besten Nummer 16, und probieren Sie ihn heute an einer Kleinigkeit aus, die Sie schon lange stört. Zum Beispiel an der Schriftgröße. Möchten Sie die KI unterwegs dabeihaben, zeigt „ChatGPT auf dem Handy“, wie Sie das Programm sicher installieren. Neue Alltagsideen bringt Ihnen jede Woche unser kostenloser Newsletter „Der KI-Brief“.

Geschrieben und geprüft von Dominik HotzyGründer von Hallo-KI und Autor des Buchs „Hallo KI — ChatGPT endlich verstehen“ (296 Seiten). Fragen zu diesem Artikel? Schreiben Sie mir.Wir leben, worüber wir berichten: Dieser Text ist mit KI entstanden, geprüft und verantwortet von einem Menschen. So arbeiten wir.